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Stellungnahme: Artikel im Vogtland-Anzeiger vom 06.05.2019

Die Tageszeitung Vogtland-Anzeiger hat am 06.05.2019 einen Artikel über die BG Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein veröffentlicht. Zu den einzelnen, dort getätigten Äußerungen nimmt die BG Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein wie folgt Stellung:

Zitat: „Wie anders ist es erklärbar, dass die Klinik trotz angeblichem Ärztemangel schon länger keine Inserate im Ärzteblatt oder lokalen Medien geschaltet habe.“

Antwort: Der Ärztemangel ist in ganz Deutschland mittlerweile so ausgeprägt, dass einfache Stellenanzeigen in der Regionalpresse wenig Erfolgsaussichten bieten. Stattdessen müssen potentielle Bewerber wesentlich gezielter angesprochen werden, insbesondere mithilfe von Personalberatungen und Leasingunternehmen. Und genau das tut die BG Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein seit mehreren Jahren. Die Klinik hat kontinuierlich unterschiedliche Personalberatungen mit der Suche nach Fach- und Assistenzärzten im In- und Ausland beauftragt sowie wiederholt Stellenanzeigen in der regionalen und überregionalen Presse, in allen bekannten Online-Jobportalen und bei mehreren Fachgesellschaften geschaltet. Auch aktuell sind mehrere Stellenanzeigen geschaltet.

Zitat: „Suspekt kommt der ver.di-Frau auch die Art des angeblichen Gutachtens vor. Wolle man die Lage des Hauses objektiv bewerten, müsse ein Exposé von externen Gutachtern angefertigt werden – etwa von der sächsischen Unfallkasse.“

Antwort: Die BG Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken, die als einer der größten Krankenhauskonzerne in Deutschland selbstverständlich in der Lage ist, mögliche Zukunftsszenarien für eine ihrer Einrichtungen ohne externe Hilfe zu entwickeln sowie ergebnisoffen und sachlich zu bewerten. Die im Artikel genannte Unfallkasse Sachsen ist im Übrigen kein „externer Gutachter“, sondern selbst Gesellschafterin der Rechtsträgerin der Klinik.

Zitat: „Unklar ist der Belegschaft, warum die Klinik-Leitung alle ins Auge gefassten Neuausrichtungen des Hauses abgeschmettert hat.“

Antwort: Die BG Kliniken prüfen aktuell jede Option, die BG Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein zukunftsfähig aufzustellen. Dazu gehört selbstverständlich auch eine mögliche Anpassung des Leistungsangebots. Auch bei neuen Leistungen gilt aber, dass dafür ein entsprechender Bedarf bestehen und es sich um Leistungen zur Behandlung von gesetzlich Unfallversicherten handeln muss.

Zitat: „Die dem Vogtland-Anzeiger vorliegenden Patienten-Auslastungszahlen nähren den Verdacht der Mitarbeiter, dass bewusst Patienten nach Bad Reichenhall umgeleitet werden - […] Dieser abrupte Absturz der Patientenzahlen, den die Geschäftsleitung gegen Jahresende 2019 im Diagramm schon vorauseilend gegen Null fahren lässt und im Jahresdurchschnitt mit 47 Prozent angibt, passt so gar nicht zu den recht guten Auslastungszahlen der Vorjahre 2016 bis 2018. […] Von Patientenschwund kann also keine Rede sein.“

Antwort:
Die Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein hat sich unter größten Anstrengungen gemeinsam mit den Unfallversicherungsträgern in den vergangenen drei Jahren tatsächlich erfolgreich um eine bessere Auslastung bemüht. Diese liegt nach einem starken Einbruch zu Jahresbeginn derzeit (April 2019) wieder bei 70,28 Prozent, damit aber immer noch deutlich unter dem erforderlichen Wert von über 80 Prozent, um ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu können. Die im Artikel angegebene Auslastung von 47 Prozent gibt schlichtweg den aktuellen, tatsächlichen Belegungsstand für das Gesamtjahr 2019 wieder und ist keine Hochrechnung der Geschäftsleitung. Die im Artikel veröffentlichte IST-Auslastung im Vorjahresvergleich zeigt deutlich die erfolgten Verbesserungen von 2016 bis 2018, aber eben auch den deutlichen Rückgang in den ersten vier Monaten des Jahres 2019. 

  Ansprechpartner

Eike Jeske

  030 330960-119 eike.jeske@bg-kliniken.de