Hauterkrankungen

Hauterkrankungen

Schutz für die Schutzhülle

In der gesetzlichen Unfallversicherung zählen Hautkrankheiten zu den am häufigsten gemeldeten Erkrankungen von Erwerbstätigen überhaupt. Besteht die Gefahr, dass eine Hauterkrankung zu einer Berufskrankheit führt, eine bestehende, beruflich bedingte Hauterkrankung wieder auflebt oder sich verschlimmert, kann die Behandlung in einer spezialisierten Klinik erforderlich werden. Übergeordnetes Ziel sämtlicher Maßnahmen ist es, den Eintritt einer Berufskrankheit zu verhindern oder ihre Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit bestmöglich zu vermindern. 

Breites Indikationsspektrum

Um berufsbedingte Erkrankungen der Haut zu behandeln setzt die BG Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein gGmbH auf modernste Methoden in Diagnostik und Therapie. Einen Behandlungsschwerpunkt bilden dabei Hände und Füße. Eine Übersicht über die Indikationen, die in der Klinik behandelt werden, finden sie hier.

Konkret zielt die Behandlung auf die Verbesserung oder Stabilisierung des Hautbefundes ab. Grob- und Feinmotorik sollen verbessert, die Vermeidung hautschädigender Einflüsse erlernt werden, um die Erwerbsfähigkeit des Patienten zu sichern oder wiederherzustellen. Der Erhalt des Arbeitsplatzes beziehungsweise die Frage einer möglichen Umschulung sind Gegenstand ausführlicher Beratungen im Rahmen des Heilverfahrens

Hilfe zur Selbsthilfe

Auch in der Dermatologie arbeiten die Ärzte und Therapeuten nicht nur an der Linderung akuter Beschwerden, sondern setzen in besonderem Maß auf die Aktivierung ihrer Patienten – also auf „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denn wer lernt, mit seiner Erkrankung umzugehen und möglichen Einschränkungen entgegenzuwirken, der gewinnt Lebensqualität. Mit diesen ganzheitlich ausgerichteten Rehabilitationsleistungen verbessert das Heilverfahren die Lebens- und Gesundheitssituation der Patienten und fördert ihre selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben.

 Ziele der Rehabilitation bei Hauterkrankungen
  • Krankheitsverständnis wecken und Krankheitsakzeptanz vermitteln 
  • Vermittlung dermatologischer Grundlagenkenntnisse
  • Motivation und Erhöhung der Compliance zur Anwendung lokaler, systemischer und physikalischer Therapieoptionen 
  • Reduktion der Erkrankungsschwere und -häufigkeit unter steroidfreier und risikoarmer Erhaltungstherapie 
  • Verbesserung des Pflegeverhaltens 
  • Intervention/Korrektur hautbelastender Verhaltensweisen 
  • Optimierung der Hautschutzprodukte 
  • Motivation zur konsequenten Anwendung der Hautschutzausstattung am Arbeitsplatz durch Seminare bzw. Schulungen 
  • Reduktion von Arbeitsunfähigkeiten und Prognoseverbesserung zum Verbleib am Arbeitsplatz 
  • Berufliche und private Reintegration 
  • Juckreizmanagement
  • Stärkung des Selbstbewusstseins durch Rehabilitationssport und Freizeitaktivitäten 
  • Verbesserung der krankheitsspezifischen Lebensqualität durch Verminderung physischer und psychischer Handicaps
  • Rauchentwöhnung

  Chefarzt der Abteilung Berufsdermatologie

Prof. Dr. med. habil. Matthias Fischer

  03745 746-5518   03745 746-3410 m.fischer@klinik-falkenstein.de